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Auslandskrankenversicherung Peru
Allgemeines:
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im außereuropäischen Ausland tragen die gesetzlichen Krankenversicherungen keinerlei Behandlungskosten und Kosten für Rücktransporte |
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gesetzliche Versicherungen tragen lediglich die Behandlungskosten bei einem innereuropäischen Aufenthalt, allerdings nur bis zu den maximalen deutschen Behandlungssätzen |
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für gesetzlich Krankenversicherte ist ein Abschluss einer Auslandskrankenversicherung bei Reisen ins außereuropäische Ausland unbedingt erforderlich |
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für privat Krankenversicherte ist der Abschluss in Normalfall nicht notwendig |
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es ist aber ratsam bei der Versicherung nachzufragen ob der Rücktransport ein Teil des Leistungskataloges ist oder ob es bei längeren Auslandsaufenthalten zu einem Prämienaufschlag kommen kann |
Auslandskrankenverischerungen:
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der Abschluss kann als Kurzvertrag für einzelne Reisen abgeschlossen werden |
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oder als Jahrespolice |
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meistens ist aber bei einem Aufenthalt von nur 7 Tagen bereits der Abschluss einer Jahrespolice günstiger |
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die Versicherungsanbieter unterscheiden sich in ihren Angeboten kaum |
Welche Leistungen sind inbegriffen:
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100% der anfallenden Arzt und Krankenhauskosten bei freier Arzt- und Krankenhauswahl |
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100% Kosten eines medizinisch begründeten Krankenrücktransportes |
Welche Leistungen sind nicht inbegriffen:
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Behandlungen, bei denen bereits vor der Reise feststand, dass sie erfolgen würden |
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seelische Erkrankungen |
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Hilfsmittel wie z.B. Gehilfen, Brillen u.ä. |
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Zahnbehandlungen, die über einfache Füllungen, Reparaturen oder schmerzstillende Behandlungen hinausgehen |
Besonderheiten und Gesundheitsvorsorge bei einem Aufenthalt in Peru:
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Alle Reisende, die älter als sechs Monate sind und aus Infektionsgebieten kommen, müssen eine Impfbescheinigung gegen Gelbfieber vorlegen. |
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Empfehlenswert ist eine Schutzimpfung, wenn man in ländlichen Regionen unterhalb von 2300 m unterwegs ist. |
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Da das Risiko einer Cholera- Infektion besteht, ist es empfehlenswert diese auch einzuholen, doch ist es keine Einreisebedingung. Peru gilt als Infektionsgebiet, da das Land 1991 eine schwere Cholera- Epedemie heimgesucht hat. 1996 wurden zuletzt autochthone Cholerafälle gemeldet. Es empfiehlt sich vor Antritt der Reise ärztlichen Rat einzuholen, da die Wirksamkeit der Schutzimpfung umstritten ist. |
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Thyphus kann vorkommen |
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Für die weniger gefährliche Malariaform Plasmodium vivax herrscht ein hohes Infektionsrisiko (70%) in den Gebieten Ayacucho, Luciano Castillo, Loreto, Madre de Dios, Junín, Jaen, Piura, Ucayali, Cerro de Pasco, San Martín und Tumbes. Dies gilt ebenso für die gefährlichere Form Plasmodium falciparum, für die ein weniger hohes Infektionsrisiko besteht (30%).Nur in den Gebieten Luciano Castillo, Loreto, Jaen, Piura, San Martín, Lambayeque und Tumbes tritt Plasmodium falciparum auf. Es wurde eine Chloroquin- und Sulfadoxin-/Pyrimethamin-Resistenz von Plasmodium falciparum in Piura, Loreto und Luciano Castillo festgestellt. |
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Wasser:Das Trinkwasser kann Magenverstimmungen hervorrufen, ist normalerweise aber gechlort und relativ sauber. Es ist daher empfehlenswert, während der ersten Wochen des Aufenthaltes abgefülltes Wasser zu trinken. Abgekocht oder sterilisiert werden sollte das Trinkwasser außerhlab der größeren Städte, wenn es zum Trinken, Zähneputzen oder zur Eiswürfelbereitung genutzt werden soll. |
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Essen:Da die Milch nicht pasteurisiert ist, sollte man Milchprodukte aus ungekochter Milch außerhalb der Städte meiden.Bei Fleisch- und Fischgerichte sollte man gut durchgekochte und heiße Gerichte bevorzugen. Schweinefleisch, roher Salate und Mayonnaise sollte man vermeiden. Gemüse gekocht und Obst geschält verzehren.
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Es kann Hepatitis A auftreten. Hoch endemisch ist Hepatitis B und D. |
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In den Departements Cajamarca, La Libertad, Lambayeque und Piura kann die Pest vorkommen.
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Das Dengue-Fieber kann durch Stechmücken übertragen werden. |
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Da Tollwut vorkkommt, sollte man bei Bißwunden schnellstmöglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. |
Weitere Informationen erhält man bei der:
für Deutschland zuständigen Vertretung:
Botschaft der Republik Peru
Mohrenstraße 42-44
10117 Berlin
Telefon: 030-20 64 10 3
Fax: 030-20 64 10 51
www.botschaft-peru.de
gabinete@embaperu.de
oder bei qualifizierten Beratungsstellen:
- kostenlose KV Beratung von unserem KV-Versicherungsprofi Herrn Krausen
- Apotheken mit qualifizierter Reise-Gesundheits-Beratung
- Impfstellen und Ärzte mit Spezialsprechstunden zum Thema Reisemedizin
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